Sicherheit statt Glücksspiel: Matthias Volprich über die DNA der M.V.FineCars GmbH und den Autokauf in Görlitz

Sicherheit statt Glücksspiel Matthias Volprich über die DNA der M.V.FineCars GmbH und den Autokauf in Görlitz

Görlitz. Wer heute ein Auto kauft, hat die Qual der Wahl. Das Internet ist voll von Verlockungen, doch oft entpuppen sich vermeintliche Schnäppchen als Kostenfallen. In diesem unübersichtlichen Markt sehnen sich viele Käufer nach einer Konstante.

In Görlitz verkörpert Matthias Volprich diese Beständigkeit. Seit fast 30 Jahren ist er im Automobilhandel tätig. Aus den Anfängen in den 1990er Jahren ist heute ein modernes Unternehmen gewachsen, das sich bewusst gegen den Trend der reinen Online-Vermittlung stellt.

Wir haben den Geschäftsführer der M.V.FineCars – Matthias Volprich GmbH zum Gespräch getroffen, um über echte Werkstattarbeit, die Grenzen des Online-Handels und die Bedeutung von regionaler Verantwortung zu sprechen.

Redaktion: Herr Volprich, Sie sind seit 1996 in der Automobilbranche aktiv. Wenn Sie die Zeit von damals mit heute vergleichen: Was hat sich am stärksten verändert?

Matthias Volprich: Die Geschwindigkeit und die Transparenz. Früher kamen die Leute auf den Hof, haben sich drei Autos angeschaut und dann entschieden. Heute kommen die Kunden oft schon extrem gut vorinformiert zu uns. Sie haben abends auf dem Sofa Preise verglichen und Ausstattungen gecheckt. Aber eines hat sich nicht geändert: Das Bedürfnis nach Sicherheit. Ein Auto ist für die meisten Menschen hier in der Region eine riesige Investition. Die Leute wollen wissen, dass sie ihr Geld nicht zum Fenster rauswerfen. Und genau da kommen wir ins Spiel. Wir sind keine Glücksritter, die heute da sind und morgen weg, sondern wir machen das seit Jahrzehnten.

Redaktion: Sie betonen oft, dass Sie kein klassischer „Hinterhofhändler“ sind. Was meinen Sie damit konkret?

Matthias Volprich: Der Begriff ist für mich das Gegenteil von Professionalität. Es gibt Händler, die stellen Autos einfach nur ab und reichen den Schlüssel weiter. Das ist nicht unser Anspruch. Wir haben eine feste Struktur. Das Herzstück unserer Firma ist die Werkstatt mit sechs Mitarbeitern. Dazu kommen zwei Leute in der Aufbereitung und wir im Verkauf. Das ist ein ganz anderer Apparat. Wir prüfen die Autos, wir reparieren sie, wir machen sie fertig. Wir verkaufen Mobilität und nicht nur ein Stück Blech.

Redaktion: Das klingt nach viel Aufwand. Lohnt sich das in Zeiten von Preiskämpfen im Internet überhaupt noch?

Matthias Volprich: Es ist der einzige Weg, der sich langfristig lohnt. Natürlich kann man billiger sein, wenn man keine Werkstatt hat und keine Mitarbeiter bezahlt. Aber was passiert, wenn der Kunde ein Problem hat? Dann steht er im Regen. Bei uns bekommt er ein „Full Service Paket“. Wenn die Bremsen runter sind, machen wir das. Wenn Reifen gebraucht werden, sind wir da. Das ist der Unterschied.

„Qualität und Service sind für uns keine leeren Marketinghülsen. Wenn ein Kunde ein Auto bei uns kauft, kauft er das Versprechen, dass wir uns kümmern.“

Redaktion: Das heißt, der Servicegedanke steht über dem schnellen Verkauf?

Matthias Volprich: Absolut. Schauen Sie, wir haben Kunden, die kommen immer wieder. Das funktioniert nur, wenn man ehrlich arbeitet. Wir sind hier in Görlitz, in Kodersdorf, in Markersdorf bekannt. Man kennt sich. Da kann ich es mir gar nicht leisten, schlechte Arbeit abzuliefern. Diese soziale Kontrolle ist für die Qualität eigentlich das Beste, was es gibt.

Redaktion: Sie sprechen die Region an. Verkaufen Sie Ihre Autos nur hier vor Ort oder auch überregional?

Matthias Volprich: Wir bekommen natürlich Anfragen aus ganz Deutschland, neulich erst wieder aus Solingen. Aber mein Fokus liegt ganz klar auf dem Radius von etwa 100 Kilometern rund um unseren Standort.

Redaktion: Warum beschränken Sie sich da freiwillig?

Matthias Volprich: Das hat nichts mit Beschränkung zu tun, sondern mit Verantwortung. Ein Gebrauchtwagen ist ein technisches Gerät, da kann immer mal was sein. Wenn der Kunde aus der Nähe kommt, kommt er vorbei, wir tauschen das Teil, trinken einen Kaffee und die Sache ist erledigt. Wenn der Kunde aber 500 Kilometer weit weg wohnt, wird jedes kleine Problem zum riesigen Akt. Das möchte ich vermeiden. Ich will, dass der Kunde zufrieden ist, und das kann ich am besten gewährleisten, wenn er in greifbarer Nähe ist.

Redaktion: Wie sieht Ihr Portfolio aus? Muss man eine bestimmte Marke suchen, um bei Ihnen fündig zu werden?

Matthias Volprich: Nein, wir sind komplett markenunabhängig. Wir haben Fahrzeuge von allen Herstellern. Unser Kernbereich liegt so bis 20.000 Euro, das ist das, was die Leute für den Alltag brauchen. Aber wir machen auch viel im höheren Bereich, wenn jemand etwas Spezielles sucht, einen SUV oder eine Limousine für 50.000 oder 60.000 Euro. Wir können da ganz objektiv beraten, weil wir keine Vorgaben von einem Hersteller haben, was wir heute verkaufen müssen.

Redaktion: Ein Blick in die Zukunft: Wo sehen Sie den Autohandel in fünf Jahren?

Matthias Volprich: Die Suche wird noch digitaler werden. Die Leute werden noch mehr über ihre Handys oder über künstliche Intelligenz suchen. Wir stellen uns darauf ein. Aber am Ende wird das Geschäft immer noch zwischen Menschen gemacht. Die Technik hilft uns beim Finden, aber das Vertrauen entsteht beim persönlichen Kontakt und wenn man sieht, dass da eine Werkstatt ist, die ihr Handwerk versteht. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Redaktion: Herr Volprich, wir danken Ihnen für diese offenen Worte.

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